EMDR

EMDR

Wenn Vergangenes noch heute spürbar ist.

Manche Erfahrungen liegen mitunter zeitlich gesehen schon etwas zurück und sind trotzdem nicht wirklich vergangen. Sie können sich in belastenden Erinnerungen, Ängsten, innerer Anspannung, körperlichen Reaktionen oder einem Gefühl von Unsicherheit zeigen.

Manchmal weiß der Verstand längst, dass etwas vorbei ist, während ein anderer Teil von uns noch immer darauf reagiert, als würde es gerade geschehen.

Traumatherapie schafft einen geschützten Rahmen, in dem solche Erfahrungen behutsam verarbeitet und in die eigene Lebensgeschichte integriert werden können. Dabei steht für mich nicht nur das Erlebte im Mittelpunkt, sondern vor allem Sie als Mensch, Ihre Gefühl von Sicherheit und das, was Sie für Ihren weiteren Weg brauchen.

Belastende Erfahrungen verarbeiten

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine wissenschaftlich fundierte psychotherapeutische Methode zur Verarbeitung belastender Erinnerungen und traumatischer Erfahrungen.

Durch bilaterale Stimulation, häufig in Form von Augenbewegungen, wird die Verarbeitung belastender Erinnerungen unterstützt. Ziel ist nicht, Erlebtes zu vergessen oder ungeschehen zu machen. Vielmehr kann sich die Bewertung der Erinnerung so verändern, dass sie weniger überwältigend ist und ihre Macht über das gegenwärtige Erleben verliert.

Das Vergangene bleibt Teil Ihrer Geschichte, aber es muss nicht länger bestimmen, wie Sie sich heute fühlen.

Sicherheit vor Verarbeitung

Eine gute Traumatherapie beginnt für mich nicht mit dem Trauma, sondern mit Sicherheit, Stabilität und Vertrauen.

Gemeinsam schauen wir zunächst, was Ihnen hilft, mit Belastungen umzugehen und sich innerlich sicherer zu fühlen. Erst wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind, entscheiden wir, ob und wann EMDR sinnvoll ist.

Dabei gibt es kein Tempo, das eingehalten werden muss. Sie bestimmen gemeinsam mit mir, was sich richtig und machbar anfühlt.